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Strom, Internet und Adapter in Kambodscha

Der französischen Kolonialzeit ist es zu verdanken, dass in Kambodscha die „europäische“ Stromspannung von 230 V und 50 Hz gilt. Dies heißt jedoch nicht, dass Kambodscha ohne weiteres ohne Adapter zu bereisen ist, denn längst nicht alle Steckdosen entsprechen dem europäischen Typ.

Adapter sind notwendig

Vielfach gibt es Steckdosen des nordamerikanischen Typs oder eine Kombination aus beidem. Um die Sache noch spannender zu machen, gibt es teilweise aber auch Steckdosen der britischen Variante mit drei Steckern. Zwar ist es theoretisch oft möglich, einen deutschen Stecker in diese Steckdosen zu manövrieren, doch ein Universal-Adapter, der alle möglichen Varianten erlaubt, hilft ungemein.

Die Stromversorgung in Kambodscha

Auch wenn das kambodschanische Stromnetz in den letzten Jahren erneuert wurde, kommt es vor allem in ländlichen Gebieten immer wieder zu Stromausfällen. Doch auch die Großstadt Siem Reap wurde erst Anfang März von umfangreichen Stromausfällen heimgesucht, nachdem es einem LKW-Fahrer gelungen war, gleich 11 Strommasten umzunieten.

Die meisten Hotels und Restaurants sind Kummer gewöhnt und schalten bei Stromausfall auf eigene Notfallgeneratoren um, doch in billigen Backpacker-Unterkünften und in weniger touristischen Orten ist dies nicht immer gegeben. Dazu kommt, dass auch die Generatoren ab und zu ausfallen können.

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Das Internet im Land

Die Versorgung mit Internetverbindungen ist in Kambodscha so gut wie mit Strom und Mobilfunk und kann technisch auch mit Europa mithalten. In den großen Städten sind sogar schon Glasfaserkabel vorhanden, die superschnelles Internet ermöglichen, während auf dem Land vor allem Internet über Mobilfunknetze genutzt wird.

Wer in Kambodscha online gehen will, wird damit keine Probleme haben: Kostenloses WiFi gehört in den meisten Hotels dazu und steht ansonsten auch in vielen Restaurants, Cafes und Bars zur Verfügung. Herkömmliche Internet Cafés mit fest installierten Computern gibt es dagegen immer weniger.

Dies liegt jedoch weniger an einer sinkenden Nachfrage sondern an der kambodschanischen Regierung, die in Internet Cafés ein Feindbild gefunden hat.  So wurden Besitzer zunächst dazu verdonnert Überwachungskameras zu installieren um „Internetkriminelle“ zu stoppen, ehe eine weitere Anordnung die Schließung aller Internet Cafés im Umkreis von 500 Metern um Schulen und andere Bildungseinrichtung verlangte. Vor allem in Phnom Penh sorgte die Anordnung für Ärger, da dies das Aus der meisten Internet Cafés bedeutete. Die Regierung will dagegen die Jugend vor Internetsucht, Pornographie und anderen Übeln schützen. Bislang wurde die Anordnung scheinbar nicht durchgeführt.

Reisende sind jedoch mit dem eigenen Smartphone, Tablet oder Laptop auf der sicheren Seite.

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