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Kambodscha im September

Im September erreicht der jährliche Monsun seinen Höhepunkt und es kann lange regnen. In vielen ländlichen Regionen sind Straßen überflutet und unpassierbar, so dass von Überlandreisen und Trekking-Touren in Kambodscha auf jeden Fall abgeraten werden muss. Auch an den Stränden ist es aufgrund der vielen Regenfälle eher ungemütlich. Die Temperaturen liegen bei etwa 28°C, doch die hohe Luftfeuchtigkeit macht vielen westlichen Besuchern zu schaffen.

Wer sich jedoch auf die touristischen Zentren beschränkt – Phnom Penh und Siem Reap mit Angkor Wat – kann Kambodscha durchaus in diesen Monaten bereisen. Vor allem Angkor Wat ist nun empfehlenswert, da es wesentlich leerer ist als zur Hauptsaison und die Hotelpreise in Siem Reap ihren Tiefststand erreichen. Dafür sind die Wasserbecken um die alten Tempel gefüllt und die Natur grünt und blüht was das Zeug hält.

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Events in Kambodscha im September

Tag der Verfassung / Constitution Day (24. September )

Am 24. September 1993 unterschrieb König Norodom Sihanouk die neue Verfassung des Landes, nach vielen Jahren Krieg, dem Terror der Khmer Rouge und internen Auseinandersetzungen. Zugleich war es der Tag seiner erneuten Inthronisierung nachdem der König im Jahr 1970 von General Lon Nol gestürzt worden war. Der Tag der Verfassung ist ein offizieller Feiertag, an dem Behörden, Banken und viele Geschäfte geschlossen haben.

Pchum Ben Festival (Ende September/Mitte Oktober)

Vergleichbar mit den christlichen Gedenktagen im November werden beim 15-tägigen buddhistischen Pchum Ben Festival in Kambodscha die Ahnen – über sieben Generationen hinweg – geehrt. Zugleich bedeutet das Fest auch das Ende der buddhistischen Fastenzeit Vassa. Der letzte Tag des Festivals fällt dabei grundsätzlich auf den 15. Tag im zehnten Monat des Khmer-Kalenders – dies ist meistens Anfang Oktober, doch häufig fällt der Beginn der Festzeit schon auf Ende September.

Dem Glauben nach öffnen sich in diesen 15 Tagen die Pforten der Hölle und erlauben es den Geistern der Toten noch einmal auf die Erde zurück zu kehren. Die Lebenden übergeben an diesen Tagen Lebensmittel an die Mönche, die sie im spirituellen Sinne an die umherirrenden Geister der Toten weitergeben sollen. Im ländlichen Kambodscha hat sich bis heute zudem der Brauch erhalten, dass Reisbällchen einfach in die Felder geworfen werden, wo sie von den Geistern gefunden werden sollen.

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