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Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in Phnom Penh

Als Hauptstadt von Kambodscha hat Phnom Penh für kulturinteressierte Urlauber viel zu bieten. Hier kann man ohne Probleme mehrere Tage verweilen. Ob man den Königspalast oder die Killing Fields und das S21 besucht, auf einem der vielen Märkte günstig einkauft oder einfach nur das kambodschanische Stadtleben auf sich wirken lässt. Phnom Penh ist eine Reise wert!

Der im Jahre 1813 erbaute Königspalast liegt in unmittelbarer Nähe zur Uferpromenade. Die Mauern, die den Palast umgeben, bieten schützende Ruhe vor dem Lärm und Chaos, dass vor den Toren tobt. Der Palast dient als Residenz des Königs, als Schauplatz für Zeremonien und Sinnbild des Königreichs. Er wurde errichtet, als die Hauptstadt unter König Norodom und dem französischen Protektorat im Jahre 1866 von Oudong nach Phom Penh verlegt wurde. Fertiggestellt wurde der königliche Palast jedoch erst im Jahre 1920.

Unabhängigkeitsmonument in Phnom Penh

Unabhängigkeitsmonument in Phnom Penh

Die Architektur ist geprägt von khmer und europäischen Elementen und erinnert an den Königspalast in Bangkok. Besonderes Kennzeichen des Palasts sind die klassischen Khmer-Dächer sowie die reichen goldfarbenen Verzierungen. Außergewöhnlich ist des Weiteren, dass der Palast nicht aus einem großen, sondern aus vielen kleineren Gebäuden besteht, die dem Komplex im Laufe der Regentschaft immer wieder hinzugefügt wurden. Da der Königspalast nach wie vor offizielle Residenz des Königs Sihamoni ist, sind einige Gebäude für Besucher leider nicht zugänglich. Sie werden häufig zu repräsentativen Zwecken für Staatsempfänge genutzt.

Weiterführende Informationen zu Phnom Penh:

Auf demselben Areal, nur unweit vom Königspalast gelegen, ist die Silberpagode zu besichtigen. Der Boden der Pagode besteht aus einem glänzenden Meer von 5.000 Silberfliesen. Hier steht ebenfalls ein Buddha aus Baccarat-Kristall sowie ein lebensgroßer, 90 kg schwerer Buddha, der 2.086 Edelsteine (die größten 25 Karat) trägt. Die Pagode wird daher auch Wat Preah Keo, „Pagode des Heiligen Buddhas“, genannt.

Nördlich vom Königspalast und ebenfalls in unmittelbarer Nähe zur Uferpromenade befindet sich das Nationalmuseum. Dieses hat sich vor allem durch die herausragende Skulpturensammlung aus der Angkor-Zeit sowie der alten Khmer-Kunst einen Namen gemacht. Englisch- und französischsprachige Führer stehen zur Verfügung. Fotografieren ist allerdings nicht erlaubt.

Garten im Nationalmuseum von Phnom Penh

Garten im Nationalmuseum von Phnom Penh

Der Tempel Wat Phnom ist auf der höchsten Erhebung der Stadt, einem 27 m hohen Hügel zu finden. Im Jahre 1373 wurde hier eine Pagode erbaut. Der Legende nach hatte eine junge Frau namens Penh vier Buddhastatuen gefunden, die der Mekong herangespült hatte. Diese wurden darauf in die Pagode gelegt. Der Hügel Wat Phnom Daun Penh (wörtlich: Hügel der Penh) wurde schließlich zum Namensgeber der Stadt.

Auch wenn in Phnom Penh Hotels, Restaurants, Märkte, Bars und Clubs über die ganze Fläche der 2 Millionen Stadt ausgebreitet sind, so befindet sich doch der Gros in folgenden Bezirken:

  • Boeung Kak Lake (noch immer eine der angesagtesten Backpacker-Bezirke von Phnom Penh, um die 93. Straße, am Boeung Kak-See. Hier gibt es alles, was das Herz eines Backpackers begehrt: günstige Restaurants, Bars, Internet-Cafes und Hostels).
  • 104. Straße (die Gegend um die 104. Straße (auch Bar-Straße genannt) bietet eine Vielzahl an freundlichen, kleinen Bars, Pubs und Restaurants sowie Hotels, die im mittleren Preissegment angesiedelt sind.
  • 51. Straße: Diese Gegend strotzt nach Einbruch der Dämmmerung vor Unterhaltungsmöglichkeiten. Happy Hours in Bars, Clubs und Pubs locken Touristenschwärme Nacht für Nacht an.
  • 178. Straße wird als die Künstlerstraße bezeichnet. Lokale Kunstgallerien, Boutiquen und Restaurants gibt es hier en mas.
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Eine weitere empfehlenswerte Sehenswürdigkeit in Phnom Penh ist der Russische Markt Phasr Toul Tom Poung, der während der 1980er der beliebeste Markt der Ausländer war. Da zu dieser Zeit die meisten der in Kambodscha lebenden Ausländer Russen waren, wurde der Markt kurzerhand „Russischer Markt“ getauft. Natürlich ist die Art Deco-Fassade des Zentralmarktes architektonisch interessant, doch spricht die breite Palette an Souvenirs, Stoffen, Kleidung und Kuriosem für diesen Markt. Die Getränke- und Essensstände in der Mitte des Marktes werden vom lokalen Führer nur „hygienically adventurous visitors“ (also nur Besuchern, die im Hinblick auf die Hygiene abenteuerlustig sind) empfohlen. Also Obacht!

Verkaufsstände an den Straßen von Phnom Penh

Verkaufsstände an den Straßen von Phnom Penh

Empfehlenswert ist weiterhin der Zentralmarkt Phsar Thmei im Zentrum der Stadt. Hier findet sich nicht nur eine breite Palette an südostasiatischen Waren, auch Kopien westlicher Markenprodukte sind hier erhältlich. Das Gebäude, in dem sich der Markt befindet, wurde von den Franzosen Louis Chauchon und Jean Desbois im Art Déco-Stil erbaut und schützt die Marktstände, aber auch die Besucher vor heißen Temperaturen oder Regenfällen.

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