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Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in Kep

Kep erholt sich erst langsam von den negativen Auswirkungen, die die Herrschaft der roten Khmer auf die Stadt hatte. Aber dennoch oder vielleicht gerade deswegen bekommt man hier noch einen sehr unverfälschten Eindruck des Landes. Die Stadt besitzt leider keinen Sandstrand, doch ist es vielmehr das Flair, das die Kep für Touristen interessant macht. Kulinarisch hat die Stadt gerade für Liebhaber des frischen Fischs einiges zu bieten. Kep bzw. die Umgebung von Kep und Kampot sollte man auf keinen Fall bei einer Reise nach Kambodscha verpassen.

Sie sind auf Ihrer Reise in Kep und haben etwas freie Zeit zur Hand?

Hier ein paar Anregungen für kleinere Aktivitäten:

  • Besuchen Sie die Mangrovenwälder und beobachten Sie die bunte Vogelwelt, die hier beheimatet ist.
  • Genießen Sie fangfrischen Fisch oder Meeresfrüchte am Crab Market (geöffnet von 8:30 bis 21 Uhr)
  • Leihen Sie sich ein Fahrrad, radeln Sie zu den Salzfeldern von Kep und schauen Sie sich vor Ort an, wie Salz gewonnen wird.
  • Samstags und sonntags wird im Fernsehen der beliebte Sport Khmer-Boxen gezeigt. Gehen Sie zu einer der lokalen Bars oder Restaurants, setzen Sie sich zu den begeisterten Kambodschanern und gewinnen Sie bei einem Eiskaffee einen kleinen Einblick in die kambodschanische Kultur.
  • Besuchen Sie einen der Tempel in und um Kep und plaudern Sie mit den Mönchen.
  • Besuchen Sie das nahe gelegene Rabbit Island
Frische Pepper Crab kann man in Kep (Kambodscha) essen

Frische Pepper Crab kann man in Kep (Kambodscha) essen

Der Crab Market

Die in Kep zu bewundernde Statue am Crab Market ist ein Abbild von Sdach Korn, der von 1498 bis 1505 König von Kambodscha war. Sdach Korn entthronte den damals amtierenden König, um eine neue Dynastie zu errichten. Der Legende nach wurde er jedoch von der königlichen Familie enthauptet und sein Kopf wurde drei Tage lang durch das gesamte Reich der Khmer getragen.

Die Geisterhäuser von Kep

Während des Bürgerkriegs wurde Kep verwüstet und in den Jahren 1979/1980 bei der Hungersnot geplündert. Die verfallenen Ruinen der alten, herrschaftlichen Villen in Kep, die von den Roten Khmer 1979 zerstört wurden, sind das Ergebnis. Die Häuser, auch Geisterhäuser genannt, geben einen eindrucksvollen Einblick in die kambodschanische Geschichte. Sie sind eine Sehenswürdigkeit für sich.

Geisterhäuser von Kep

Geisterhäuser von Kep

Der Kep Nationalpark

Der Kep Nationalpark ist definitiv einen Besuch wert. Im Jahre 1993 gegründet, erstreckt er sich über eine Fläche von 50 km² mit wildem Urwald und einer aufregenden Flora und Fauna. Die dort lebende Tierpopulation ist in den vergangenen 30 Jahren leider stetig gesunken, doch gibt es heute noch immer eine Vielzahl an wild lebenden Tieren, wie zum Beispiel Affen, Eidechsen oder Schlangen.

Ein etwa acht Kilometer langer Trail führt durch den Nationalpark und bietet Einblicke in die dortige Vegetation. Der Weg führt an vielerlei Plantagen für Bananen, Cashews oder Stinkfrüchten vorbei, aber auch Papayas, Mangos, Limonen und Drachenfrüchte können auf dem Weg bewundert werden.

Weiterführende Informationen zu Kep:

Besuch einer Pfefferplantage

Der Anbau von Pfeffer geht in Kambodscha bereits in das 13. Jahrhundert zurück. Das Klima und der fruchtbare Boden, für den die Provinz Kampot so berühmt ist, bieten die ideale Kombination für Pfefferpflanzen und viele weitere Gewürze, Gemüse- und Obstsorten.

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Es gibt eine Vielzahl von Pfefferplantagen in und um Kep. Das besondere Aroma hat den Pfeffer aus Südkambodscha zu seinem guten Ruf verholfen und ihn zu einem weltweit bekannten und geschätzten Produkt gemacht. Mehr als eine Millionen Pfeffersträucher sichern den Export von Tausenden Tonnen an Pfeffer pro Jahr.

Ein Besuch auf einer der Pfefferplantagen ist ein spannendes Erlebnis. Geerntet wird im März/ April, anschließend werden die Körner in der Sonne getrocknet. Doch zu welchem Reifestadium Sie eine Pfefferplantage auch besuchen, es ist immer eine einprägsame Erfahrung auf Ihrer Reise, so nah an den Wurzeln des Produkts zu sein, zu sehen, wie ein Pfefferstrauch und das ursprüngliche Pfefferkorn aussieht.

 

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