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Tipps für die Reiseapotheke auf der Kambodscha-Reise

Auch wenn es eigentlich offensichtlich sein sollte, muss doch immer wieder darauf hingewiesen werden: In Ländern wie Kambodscha kann nicht die gleiche medizinische Versorgung erwartet werden wie in Westeuropa. Wer spezielle Medikamente benötigt, sollte diese daher unbedingt in die Reiseapotheke packen. Weiterhin ist es nützlich, sich über bestimmte Wirkstoffe und internationale Handelsmarken zu erkundigen, ehe es auf Reisen geht.

So ist die Chance recht groß, sich auf Auslandsreisen Durchfall einzuhandeln. Blöd, wenn man dann nur den deutschen Namen eines Durchfallmittels kennt, das kein kambodschanischer Apotheker kennt. Wer jedoch internationale Mittel kennt (in diesem Fall z.B. Imodium) oder den aktiven Wirkstoff (Loperamid), wird weniger Probleme haben, das gewünschte Mittel zu bekommen.

Wichtig: Medikamente sollten in Kambodscha nur in offiziellen lizensierten Apotheken gekauft werden – Medikamente auf Märkten, in Kiosken und ähnlichen Läden sind gewöhnlich Fälschungen. Empfohlen wird die noch recht neue Kette U-Care-Pharma mit sechs Niederlassungen in Phnom Penh und zwei weiteren Filialen in Siem Reap, darunter am Ende der „Pub Street“ beim Markt Psar Chas in der Innenstadt.  Kambodscha ist eines der wenigen Länder, in denen auch Antibiotika wie Ciprofloxacin rezeptfrei verkauft werden. Bietet der Apotheker dieses an, handelt es sich also tatsächlich um ein offizielles Antibiotikum, das bedenkenlos gekauft werden kann.

Ein paar Tipps für die Reiseapotheke

Sinnvoll ist es natürlich, einige wichtige Medikamente direkt von zuhause mitzubringen und so für den Ernstfall gerüstet zu sein. Die wichtigsten Bestandteile für die Reiseapotheke, wenn es nach Kambodscha geht, sind Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen, Durchfallmittel wie Imodium und ein Mückenschutzmittel. Sehr hilfreich ist auch eine kleine Flasche Desinfektionsspray (z.B. Octenisept) mit dem zwischendurch immer wieder die Hände gewaschen werden können. Wer längere Aufenthalte im Freien plant – egal ob es sich um Besichtigungen handelt, Trekking-Touren oder Sonnenbaden am Strand –  sollte neben Sonnenmilch auch ein After-Sun-Mittel mitnehmen und möglicherweise Brandsalbe, denn die intensive Tropensonne kann leicht zu Sonnenbränden führen.

Wer unter einem empfindlichen Magen leidet oder Trekking-Touren jenseits der touristischen Orte plant, sollte zudem Kohletabletten oder eine Elektrolytlösung in der Reiseapotheke mitnehmen, sowie Jodtabletten zur Wasserreinigung und möglicherweise ein Mittel wie Vomex oder das pflanzliche Iberogast, das bei Übelkeit und Erbrechen eingesetzt wird. Als sehr hilfreich in ländlichen Gebieten hat sich auch ein kleines Erste-Hilfe-Set mit Pflastern, Verbandszeug, Schere und Einwegspritzen erwiesen.

Das Thema Malaria-Prophylaxe wird gesondert behandelt.

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One comment

  1. Sebastian Thalhammer

    Gute Auflistung. Immer hilfreich. Ein ziemlich guter Tipp von mir noch ist die Vermeidung von gesundheitlichen Problem, da wo sie beginnen (nein, das ist kein Slogan von einer anderen Marke ;-))

    Wie schon erwähnt ist das medizinische Niveaua und auch der hygienische Standard nicht vergleichbar mit westlichen Ländern.

    Folgt daher dem Grundsatz: Cook it, Peel it, Boil it or forget it!

    Auf Deutsch: Wenn es nicht geschält, gekocht oder gebraten werden kann, dann lass die Finger davon.

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