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Regenzeit in Kambodscha

Da Kambodscha ein relativ „kompaktes“ Land ist, sind die geografischen Unterschiede zwischen den einzelnen Landesteilen nicht so extrem wie beispielsweise im benachbarten Vietnam. Die Regenzeit in Kambodscha beginnt im Mai und endet im Oktober und ist dabei gleichmäßig über das ganze Land verteilt. Da die Luftfeuchtigkeit in diser Zeit bei über 90% liegt, sind diese Monate für europäische Touristen meist wenig empfehlenswert.

Die Vorteile der Regenzeit

Allerdings hat die Regenzeit auch Vorteile: So ist es in Angkor Wat weitaus leerer als zur Hauptreisezeit und die riesigen Wasserbecken vor dem Tempel sind endlich mit Wasser gefüllt. Rundherum grünt und blüht der Dschungel, dass es eine wahre Wonne ist. Auch in Phnom Penh ist es nun leerer und viele Luxushotels bieten ihre Zimmer zu Schnäppchenpreisen an.

Regenzeit bedeutet zudem nicht, dass es jeden Tag stundenlang Bindfäden regnet wie in Mitteleuropa: Meist treten nachmittags heftige Schauern auf, die jedoch schnell wieder vorbei sind. Wer in dieser Zeit Schutz im Trockenen sucht, kann anschließend wieder die Sonne genießen.

Regenzeit ist nicht unbedingt so schlecht in Kambodscha

Regenzeit ist nicht unbedingt so schlecht in Kambodscha

Die Nachteile dieser Reisezeit

Eine Kambodscha-Reise zur Regenzeit ist also vor allem für Kulturfreunde zu empfehlen, die im Land vor allem die Sehenswürdigkeiten von Phnom Penh und die legendären Ruinen von Angkor Wat sehen möchten – sie profitieren von den ausbleibenden Touristenhorden und den niedrigeren Preisen.

Abzuraten ist von dieser Reisezeit, wenn eine ausführliche Rundreise auch in ländliche Gebiete und Trekking-Touren geplant sind: Durch die heftigen Regengüsse kommt es immer wieder zu Überschwemmungen und Straßen können tagelang unpassierbar sein.

Strandurlaub ist in dieser Zeit ein Glücksspiel: Es ist durchaus möglich, täglich mehrere Stunden ungestört am Strand von Sihanoukville in der Sonne zu braten – es kann jedoch auch sein, dass plötzliche Regenschauern zur Flucht ins Hotel nötigen. Wer ein Hotel direkt am Strand hat, das möglicherweise auch noch über eine Wellness-Abteilung und andere Unterhaltungsmöglichkeiten verfügt,  wird wohl kein Problem damit haben. Wer jedoch eine günstige Unterkunft in der Stadt hat und immer wieder vom Strand gescheucht wird, kann eine Reise während der Regenzeit bereuen.

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Taifune in Kambodscha

Generell ist Kambodscha aufgrund seiner Lage von zerstörerischen Taifunen weit weniger betroffen als die zum Pazifik exponierten Länder wie China, Vietnam  und die Philippinen. Bei besonders starken Taifunen wie dem „Super-Taifun“ Haiyan, der im November 2013 in den Philippinen schwere Verwüstungen anrichtete, kann jedoch auch Kambodscha in Mitleidenschaft gezogen werden. Urlauber an der kambodschanischen Küste in Sihanoukville und auf den Inseln sollten zumindest ab und zu einen Blick auf den Wetterbericht und die Nachrichten werfen um im Ernstfall gewarnt zu sein.

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