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Kep

Die Küstenstädte Kep und Kampot im Süden von Kambodscha, etwa 3 bzw. 5 Stunden östlich von Sihanoukville entfernt, gehören unter Reisenden noch immer zu den Geheimtipps. Mit ihrer hinreißenden alten Kolonialarchitektur, dem typischen Charme kambodanischer Küstenstädte sowie dem wohl besten Angebot des Landes von fangfrischen Meeresfrüchten lässt es sich hier problemlos einige Tagen aushalten.

Das 10.300 einwohnerstarke Küstenstädtchen Kep-sur-Mer, kurz Kep wurde ursprünglich im Jahre 1908 von der französischen Elite als Rückzugsort und beliebtes Seebad genutzt. Während der Herrschaft der Roten Khmer wurde die Stadt geplündert und viele der Kolonialbauten zerstört. In den darauf folgenden Jahren galt Kep daher lange Zeit als Geisterstadt.

Pfefferplantage bei Kep

Pfefferplantage bei Kep

Heute genießt die Stadt, die nur 24 km von Kampot entfernt ist, gerade durch den wiederaufblühenden Tourismus in Kambodscha ihr Comeback. In den Küstenstädten Kep und Kampot können Besucher ein paar friedvolle, entspannte Tage verbringen. Ein beliebtes Ausflugsziel von Kep ist beispielsweise die nahe gelegene Insel Rabbit Island.

Weiterführende Informationen zu Kep:

 

Blick auf die "Restaurant-Skyline" von Kep

Blick auf die „Restaurant-Skyline“ von Kep

Beste Reisezeit für Kep

Im Vergleich zu vielen anderen asiatischen Ländern, deren Klima von Monsunen beherrscht wird, kann Kambodscha grundsätzlich das ganze Jahr über bereist werden. Die ideale Reisezeit ist allerdings von Dezember und Januar, da die Luftfeuchtigkeit zu dieser Jahreszeit im Vergleich zu den anderen Monaten relativ gering ist. Außerdem ist das Wetter im Dezember und Januar durch eine geringere Niederschlagsmenge geprägt. Dementsprechend stellt dies die Hauptreisezeit bzw. Hauptsaison für Kambodscha dar.

In den Monaten Februar, März und April liegen die Temperaturen oftmals bei über 40 °C, was für Europäer, die einen schwachen Kreislauf haben, eine Herausforderung darstellen kann.

Im Mai und Juni bringt der Südwest-Monsun schließlich starke Regenfälle und eine hohe Luftfeuchtigkeit über das Land. Die Regenfälle sind in der Regel kurz und heftig. So kommt nach kurzer Zeit wieder die Sonne raus und die kurze Abkühlung von den hohen Temperaturen ist dahin.

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Anreise und Abreise von Kep

Per Bus, Tuk Tuk oder Taxi

Kep befindet sich 172 km von Phnom Penh, 49 km von der vietnamesischen Grenzstadt Ha Tien und 25 km von Kampot. Busse fahren nicht direkt ab Kep. Allerdings bedienen zwei Busunternehmen die Strecke Kampot – Phnom Penh regelmäßig. Auf dem Weg nach Kampot fahren die Busse durch Kep bzw. halten kurz am Strand von Kep, so dass man hier problemlos aussteigen kann. In der Regel warten bereits Moppeds, so dass ein Weitertransport in das gewünschte Hotel ohne Verzögerung und langes Warten gesichert ist. Die Fahrt Phnom Penh – Kep dauert etwa vier Stunden.

Die Strecke von bzw. nach Sihanoukville legt man am besten mit einem Sammeltaxi oder mit einem Minivan zurück. In der Regel sind die Hostels bei der Buchung und Auswahl eines entsprechenden Anbieters von Sammeltaxis bzw. Minivans gerne behilflich.

Um in das nahegelegene Kampot zu gelangen, bietet es sich an, eines der Tuk Tuks zu nehmen.

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