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Inseln von Kambodscha

Noch kann Kambodscha nicht mit Thailand mithalten, doch die zahlreichen Inseln vor der Küste von Sihanoukville haben auf jeden Fall das Potenzial, sich zu touristischen Destinationen zu entwickeln. Die bekannteste Insel von Kambodscha ist Koh Rong, ein echtes Tropenparadies, das derzeit noch fast vollkommen unberührt ist. An den Stränden gibt es einige günstige Bungalow-Anlagen und eine Tauchbasis bietet Ausflüge in die noch unbekannte Unterwasserwelt vor Kambodscha an. Allerdings könnte es mit der Ruhe hier bald vorbei sein, denn die kambodschanische Regierung plant den Bau eines Flughafens und den touristischen Ausbau der Insel mit Hotelanlagen und Golfplätzen.

Koh Rong ist nicht zu verwechseln mit Koh Rong Samloem, nur vier Kilometer entfernt. Backpacker und Aussteiger treffen sich hier am Lazy Beach, der bislang einzigen nennenswerten Ansiedlung von Bungalows und Strandbars mit prächtigen Sonnenuntergängen. In Saracen Bay auf der anderen Seite der Insel hat mittlerweile auch eine Anlage eröffnet. Beide Inseln sind ein guter Ausgangspunkt zum Tauchen und Schnorcheln.

Die Inseln Koh Russei (Bamboo Island) und Ta Kiev bieten ebenfalls Übernachtungsmöglichkeiten an und liegen noch näher am Festland. Erste war bis vor kurzem ein beliebtes Ziel für Backpacker, ehe die Regierung etliche Bungalows platt machen ließ um die Insel für Investoren interessanter zu machen. Nur eine einzige Bungalow-Anlage (Ko Ru Resort) ist derzeit übrig.

Sonnenaufgang auf Koh Rong Island (Kambodscha)

Sonnenaufgang auf Koh Rong Island (Kambodscha)

Auf der Insel Koh Thmei im Ream Nationalpark eröffnete ein deutsches Paar im Dezember 2010 die erste Bungalow-Anlage überhaupt – ein Tipp für alle, die sich auch im Urlaub am liebsten auf Deutsch verständigen wollen. Ähnlich ruhig geht es auf Koh Totang zu, wo die Bungalows von Nomads Land Gäste erwarten und auch Yoga Retreats anbieten.

Sonnenuntergang auf Koh Rong island

Sonnenuntergang auf Koh Rong island

Backpacker Infrastruktur auf den Inseln von Kambodscha

Allen Inseln gemeinsam ist, dass sie derzeit durchweg unberührt sind und die Infrastruktur zu wünschen übrig lässt – die Bootsverbindungen sind spärlich, asphaltierte Straßen gibt es gar nicht und der von Generatoren erzeugte Strom fällt öfter einmal aus. Doch das Robinson Crusoe-Paradies in herrlicher Natur ist von den ehrzeigen Tourismusplänen der kambodschanischen Regierung bedroht. Man kann es ihnen nicht verdenken, denn das arme Land kann den Touristen-Dollar gut gebrauchen, doch es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis es auf den Inseln zugeht wie im Nachbarland Thailand mit Fünf-Sterne-Resorts, Golfplätzen und Rummel rund um die Uhr.

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Alternative Ziele

Neben den Inseln vor Sihanoukville bietet Kambodscha allerdings auch weitere Ausweichmöglichkeiten für Aussteiger, die keinen anderen „Farangs“ begegnen wollen. Die Insel Koh Sdach zum Beispiel, auf der es nur ein einziges von Khmer und Vietnamesen bewohntes Fischerdorf gibt und einige wenige Guesthouses. Die Fähre zwischen Koh Kong und Sihanoukville legt einmal täglich auf Koh Sdach an.

Direkt neben der vietnamesischen Grenze liegt die winzige Insel Koh Tonsay („Rabbit Island“, die Kaninchen-Insel), die von den Franzosen in den 20er Jahren zum Seebad ausgebaut wurde. Diese glorreichen Zeiten sind jedoch längst vorbei und heute gibt es nur einige wenige Strand-Bungalows für Touristen zu mieten. Diese ist über den Ort Kep auf dem Festland zu erreichen.

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