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Hotels, Hostels & Homestays: Unterkünfte in Kambodscha

Die Zahl der Unterkünfte für Besucher wächst in Kambodscha ständig. Von einfachen Backpackerunterkünften, in denen ein Bett im Schlafsaal für fünf Dollar zu haben ist, bis zum verschwenderisch schönen Luxushotel in Siem Reap oder Phnom Penh ist alles möglich

Hotels in Kambodscha

Die Preise in den Hotels sind stark von der Reisezeit und dem Ort abhängig: Während der Hauptreisezeit in der Trockenzeit (November bis März) sind Hotels in Siem Reap mit Abstand am teuersten, denn dann fallen zahllose Reisegruppen und Rundreisende in die Stadt ein, um Angkor Wat zu besichtigen. Mit dem Beginn der Regenzeit fallen die Preise in den Hotels drastisch und auch elegante 4 bis 5-Sterne Hotels mit Swimming Pool, Wellness-Abteilung und anderen Annehmlichkeiten sind für wenig Geld zu haben. Auch in Phnom Penh und Sihanoukville ist dieses Phänomen zu beobachten. Wer also gerne in schönen, luxuriösen Hotels absteigt, sollte die Regenzeit in Erwägung ziehen. Dann sind diese Hotels für unter 100 US-Dollar die Nacht zu haben – in der Hauptsaison kosten sie das Doppelte.

Mittelklassehotels mit Klimaanlage, Fernseher und eigenem Badezimmer sind je nach Saison, Ausstattung und Lage ab 20 US-Dollar aufwärts zu haben. In Siam Reap konzentrieren sich die meisten einfachen Unterkünfte auf die Gegend um den Alten Markt (Psar Chaa), während die Sivatha Road von hochwertigeren Hotelbauten gesäumt ist. Viele weitere Hotels liegen an der Straße nach Angkor Wat und an der Straße zum Flughafen. In Phnom Penh ist das Mekong-Ufer am Sisowath Quay die beste Gegend für hochwertige Hotels und Restaurants. Weiter südlich hat sich das Viertel Boeung Keng Kang 1 (kurz BKK1) zum gefragten Touristenviertel entwickelt, in dem es viele günstige Unterkünfte und unzählige Bars, Clubs und Restaurants gibt.

Kambodschanische Hostels und Guesthouses

Einfache Hotels sind in Kambodscha so günstig, dass sich Hostels mit Mehrbettzimmern und Guesthouses eigentlich nur für ernsthafte Sparfüchse lohnen und für diejenigen, die sich am liebsten mit anderen Reisenden umgeben und hier leichter Anschluss finden. Einfache Guesthouses bieten meist nur einen Deckenventilator und keine Klimaanlage, sowie Gemeinschaftsbadezimmer, aber kostenloses Wifi ist hier mittlerweile auch durchgehend vorhanden. Betten gibt es hier schon für 4 bis 5 US-Dollar die Nacht. Wer ein wenig mehr zahlt, bekommt häufig auch schon eine Klimaanlage und einen kleinen Swimming Pool.

In Sihanoukville gibt es nicht nur einfache Hostels mit Schlafsälen in der „zweiten Reihe“, sondern auch Guesthouses mit einzelnen Bungalows für Besucher direkt am Strand. Die Bungalows sind einfach ausgestattet, mit Deckenventilator und Moskitonetz und vermitteln ein herrliches Robinson-Feeling – für nur wenige Dollar pro Nacht.

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Homestays als sehr gute Alternative

Eine Alternative für alle, die auch das „normale Leben“ in Kambodscha kennenlernen wollen, sind Homestays, d.h. das Übernachten bei einer kambodschanischen Familie. Hier ist alles möglich: Ein komfortables Gästezimmer mit Klimaanlage in einem gehobenen Viertel von Phnom Penh, oder eine ausgerollte Matte in einer spartanischen Holzhütte in einem abgelegenen Bergdorf.

Allerdings sollten Reisende beachten, dass das Leben im ländlichen Kambodscha noch immer sehr hart und von großer Armut geprägt ist. Homestays sind hier wirklich „back to the basics“ mit einfachster Verpflegung, einer Plastiktonne Regenwasser als Dusche und dem Dschungel als Toilette. Dort, wo mit „touristischem Komfort“ geworben wird (und entsprechend hohe Preise verlangt werden), hat sich das Homestay-Prinzip zum üblichen touristischen Wanderzirkus entwickelt und vom eigentlich „kulturellen Austausch“ ist nur noch wenig übrig geblieben.

„Homestays“ in größeren Städten von Kambodscha wie Phnom Penh und Siem Reap lassen sich heute auch gut über bekannte Websites wie AirBnB arrangieren, wo Einheimische ihre Gästezimmer anbieten. Ein Vorteil hier ist, dass es sich um Menschen handelt, die gutes Englisch sprechen, so dass auch wirklich ein Austausch stattfinden kann. Wer unbedingt die Erfahrung „auf dem Land“ machen will, sollte sich am besten vor Ort in den jeweiligen Provinzhauptstädten bei Agenturen erkunden, die Homestays vermitteln.

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