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Fortbewegung innerhalb von Angkor Wat

Die gigantische Tempelstadt von Angkor Wat umfasst ein Areal von über 400 km². Wer einen Blick auf die Landkarte wirft, wird schnell begreifen, dass man hier zu Fuß nicht weit kommt. Es stehen mannigfaltige Ziele zur Auswahl und es ist ratsam, sich bereits im Vorfeld zu überlegen, welche Tempel man unbedingt sehen möchte und wie man sich innerhalb von Angkor Wat fortbewegen bzw. wie man anreisen möchte. In Siem Reap gibt es Reisebüros und Tourguides, die die Besichtigung von Angkor Wat organisieren und dabei auf die individuellen Wünsche im Hinblick auf das Transportmittel berücksichtigen. Ob auf dem Rücken eines Elefanten, auf dem Drahtesel, ganz gemütlich per Tuk Tuk oder Tourbus – es dürfte für jeden etwas dabei sein.

Wer Angkor Wat erkunden will, sollte sich mindestens einen Tag vor Beginn des Besuchs um das entsprechende Transportmittel kümmern. Bevor Sie sich mit dem Reisebüro oder dem Tourguide Ihres Vertrauens in Verbindung setzen, ist es ratsam, sich bei anderen Reisenden nach deren Erfahrungen und Empfehlungen zu erkundigen oder ganz unverbindlich nach den von Gästehäusern organisierten Touren zu fragen.

Mit dem Tourbus

Eine organisierte Bustour ist der wohl populärste Weg, den weitläufigen Komplex von Angkor Wat zu erkunden. Absoluter Pluspunkt dieser Art der Fortbewegung in Angkor ist eine komfortable Klimaanlage während der Fahrt sowie ausreichend Wasser zum Trinken (sollte man bei Buchung abklären).

Gleichzeitig läuft man bei einer Bustour allerdings auch Gefahr, Teil einer Massenveranstaltung zu werden, die einen festen Ablaufplan herunterspult und somit wenig Möglichkeiten von Flexibilität und individuellen Wünschen lässt. Fast immer fahren die Busse nur die Hauptattraktionen von Angkor Wat ab. Viele interessante und weniger touristische Ziele, die etwas weiter entfernt liegen, bleiben außer acht. Wer für einen Tag die Hauptpunkte kurz und prägnant – allerdings als Teil einer großen Touristenherde – erleben möchte, dem sei diese Alternative empfohlen.

In Angkor ist das Tuk Tuk ein willkommenes Transportmittel

In Angkor ist das Tuk Tuk ein willkommenes Transportmittel

Auto mit Fahrer

Wer ein Auto inklusive Fahrer bucht, ist vermutlich am flexibelsten in Angkor Wat unterwegs. Die Fahrer, die für die Anlage lizensiert sein müssen, kennen das Gelände gut und können gute Vorschläge zu möglichen Routen geben. Gewöhnlich wird für entferntere Ziele, wie zum Beispiel Banteay Srey oder Beng Mealea, ein Extra-Aufschlag auf den Preis berechnet. Die Buchung des Wagens beinhaltet nicht die Führung, diese muss im Regelfall extra gebucht werden.

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Mit dem Tuk Tuk durch Angkor Wat

Die in fast allen Ländern Südostasiens üblichste Variante der Fortbewegung über kürzere Distanzen ist das Tuk Tuk. Auch um Angkor Wat zu erkunden, bieten sich die kleinen, wendigen Autorikschas an. Die Buchung kann sowohl über das Hotel oder Guest House als auch direkt an der Straße in Siem Reap erfolgen. Um in Angkor Wat fahren zu dürfen, benötigen die Fahrer eine gültige Lizenz und sind angehalten, innerhalb der Tempelanlage spezielle Westen zu tragen.

Wenn man sich für das Tuk Tuk entscheidet, sollte man im Vorfeld auf jeden Fall den Preis und die genauen Ziele, die angesteuert werden sollen, mit dem Fahrer abstimmen. Gleichzeitig sollte man Treffpunkt und Uhrzeit festlegen. Es ist nicht ratsam, dem Fahrer bereits im Vorfeld eine Anzahlung bzw. einen Vorschuss zu zahlen. Im Zweifel wird der Fahrer am nächsten Morgen nicht auftauchen.

Falls nicht ausdrücklich anders vereinbart, sollte man nicht darauf hoffen, dass eine Führung im Preis inbegriffen ist. Der Preis beinhaltet nur die Fahrt zu den einzelnen Stätten, Führungen sollte man nur bei lizensierten Tour Guides buchen.

Durchfahrtstor zu Angkor Thom

Durchfahrtstor zu Angkor Thom

Mit dem Motorrad

Neben Tuk Tuks, die für zwei Personen Platz bieten, kann man sich auch ein Motorrad inklusive Fahrer mieten (wie die Tuk Tuk-Fahrer sind diese ebenfalls lizensiert und mit einer Weste ausgestattet). Die Buchung erfolgt ebenfalls über Guest Houses, Reiseveranstalter oder direkt, wenn man im Straßenbild von Siem Reap entsprechend angesprochen wird.

Wer schon immer davon geträumt hat, Angkor Wat auf eigene Faust auf einem Motorrad zu erkunden, der wird enttäuscht sein. Die Fahrt auf einem Motorrad ohne Fahrer ist in Siem Reap verboten; dies gilt folglich auch für die Fahrt innerhalb von Angkor Wat.

Mit dem Fahrrad

Sie möchten Angkor Wat auf dem Drahtesel erkunden? Kein Problem! Klicken Sie hier für weitere Informationen.

Mit dem Helikopter

Wer sich aus der Luft einmal einen Eindruck vom gewaltigen Ausmaß der Tempelanlage von Angkor Wat machen möchte, der kann einen Flug mit dem Helikopter buchen. Der Flug an sich ist mit 15 Minuten relativ kurz, der Preis für kambodschanische Verhältnisse jedoch mit über 100 USD sehr hoch. Wer trotzdem nicht auf dieses Erlebnis verzichten möchte, möge sich an die lokalen Reiseveranstalter in Siem Reap für weitere Infos wenden.

Weitere Fortbewegungsmittel innerhalb von Angkor Wat

Hat man die Anreise selbst in die Hand genommen und ist im Angkor Wat-Tempelkomplex auf eigene Faust angelangt, so kann man auch „exotischere“ und ausgefallene Arten der Fortbewegung buchen. Zum einen besteht die Möglichkeit, sich auf bestimmten Routen innerhalb des Areals auf dem Pferderücken fortzubewegen.

Neben Pferden kann man  für kleinere Distanzen sogar auch Elefanten buchen und somit die wahrscheinlich authentischste Art kennen lernen, sich in Angkor Wat fortzubewegen. Diese Möglichkeit besteht jedoch nur in bestimmten Gebieten von Angkor, beispielsweise in der Nähe von Bayon.

Wer  bei Kurzdistanzen lieber auf Tiere verzichten möchte, der kann sich einen Elektrowagen mieten. Auch hier wird diese Möglichkeit nur vereinzelt angeboten, beispielsweise in Angkor Wat selbst oder vor der Terrasse der Elefanten.

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