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Floating Villages in Kambodscha

Auf dem Tonle Sap See in Kambodscha befindet sich eine Vielzahl von sogenannten „Floating Villages“, die man sowohl von Siem Reap als auch Phnom Penh besuchen kann. Das interessante an diesem Ausflug ist, dass man mitbekommt bzw. erlebt, wie die Menschen sich auf das Leben auf dem Wasser eingerichtet haben.

Bedingt durch das Naturphänomen des Tonle Sap Flusses bzw. Sees haben sich diese Kambodschaner auf ein Leben auf dem Wasser eingestellt. Die Häuser sind in der Regel auf schwimmenden Holzbauten aufgebaut. Selbst Schulen oder andere Orte eines Gemeinschaftslebens kann man hier als schwimmendes Gebäude antreffen.

Es gibt erfreulicherweise einige Orte, wo man einen sehr guten Einblick in das Leben der Bewohner von Floating Villages bekommen kann.

  • In der Gemeinde von Cong Kneas kann man im Gecko Environment Centre einen guten Einblick in das hiesige Leben bekommen.
  • Ebenfalls in Kompong Phhluk kann man einenguten Eindruck über die Herausforderungen und Anstrengungen des Floating Villager Lebens erhalten.

Diese beiden Gemeinden sind gut von Siem Reap aus zu buchen. Von Ausflügen aus Phnom Penh haben wir bisher nichts positves gehört.

Floating Schweinestall in Kambodscha

Floating Schweinestall in Kambodscha

Warnung vor Abzocke

Leider hört man immer wieder von einem enttäuschenden Ausflug zu den Floating Villages. Dies liegt sicherlich daran, dass viele Anbieter nur die Villages einmal kurz zeigen und man eigentlich gar nicht viel Erläuterung über das Leben der Menschen mit diesen für Europäer doch so ungewöhnlichen Lebensbedingungen bekommt. Aber gerade diese Informationen machen einen Besuch dieser Floating Villages aus.

Auch Räder gibt es auf den Floating Villages

Auch Räder gibt es auf den Floating Villages

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Krokodilfarmen als neuester Trend

Meist in dem Besuch einer Flaoting Village ist der Besuch einer Krokodilfarm mit enthalten. Aufgrund des großen Andrangs und Interesse von Touristen nach diesem „Schauspiel“ ist die Anzahl dieser Krokodilfarmen in den letzten 10 Jahren stark gewachsen. Wie üblich bei Attraktionen dieser Art bekommt man hier rudimentäre Erläuterungen über Krokodile und kann bei einer Fütterung dieser Raubtiere zusehen. Jedoch wird aus zwei Gründen von einem Besuch von Krokodilfarmen abgeraten. Erstens sind inzwischen soviele Farmen auf dem See bzw. im Gebiet des Tonle Sap Sees, dass der Nahrungsbedarf dieser Tiere sogar zu merklichen Preiserhöhungen für Fische geführt hat. Dies hat natürlich negative Auswirkungen auf die arme Bevölkerung in dieser Gegend, welche die Preise ebenfalls zahlen muss. Des Weiteren halten leider viele dieser Farmen die Krokodile mit einer nicht artengerechten Haltung. Sowohl die Masse an Tieren auf kleinem Fleck als auch die Nahrungsbedingungen sind eher eine Qual für die Tiere – dies kann der interessierte Besucher sicherlich nicht bei einem 2 h Besuch einschätzen.

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