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Empfohlene Impfungen für Kambodscha

Für eine Reise nach Kambodscha sollten bestimmte empfohlene Impfungen auf jeden Fall abgedeckt sein, um die eigene Gesundheit zu schützen. Dabei gelten die Impfempfehlungen des Robert Koch-Institutes, das zwischen notwendigen Standard-Impfungen und zusätzlich empfohlenen Impfungen trennt, die separat behandelt werden.

Zu den Standard-Impfungen für Kambodscha zählen die unten genannten Standardimpfungen, sowie unter Umständen Typhus.  Weitere Impfungen kann man für dieses Reiseziel unter die optionalen Impfungen einkategorisieren.

In Deutschland werden die meisten Kinder grundsätzlich gegen Tetanus und Kinderlähmung (Polio) geimpft, doch viele Eltern beachten nicht, dass die Tetanus-Impfung erst nach dreimaliger Durchführung echten Schutz bietet. Viele Kinder sind daher nicht vollständig geimpft und es wir empfohlen darauf zu achten. Außerdem muss die Impfung alle zehn Jahre aufgefrischt werden (einmalige Impfung) damit der Impfschutz bestehen bleibt.

Tetanus noch weiter verbreitet in Kambodscha

Diese ist in Deutschland auch als Wundstarrkrampf bekannt, gehört zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten überhaupt. Dabei befällt das Bakterium Clostridium tetani die muskelsteuernden Nervenzellen und verursacht Muskelkrämpfe. Zunächst ist meistens der Rücken betroffen, ehe auch Arme, Beine, Zwerchfell und Kehlkopf angegriffen werden. Häufig verläuft die Krankheit tödlich. Kambodscha gehört gemeinsam mit Vietnam, Laos und China zu den Ländern, in denen Tetanus noch relativ weit verbreitet ist, so dass eine Impfung unbedingt notwendig ist. Die Übertragung der Bakterien kann leicht über Staub erfolgen, der in offene Wunden dringt – dazu genügt beispielsweise ein kleiner Riss an der Fußsohle.

Diphtherie

Auch Diphtherie wird durch ein Bakterium übertragen, das zu einer schweren Infektion der Atemwege führen kann. Zwar ist Diphtherie in der Regel nicht so tödlich wie Tetanus, kann jedoch zu Komplikationen wie eine Entzündung des Herzmuskels oder eine Schädigung der Hirnnerven führen. Die Krankheit wird als Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen und erfolgt meistens über Husten und Niesen, aber auch über kontaminierte Gegenstände. Für Besucher in Kambodscha ist die Gefahr einer Infektion am höchsten, wenn beispielsweise öffentliche Verkehrsmittel benutzt werden oder beim Besuch von stark frequentierten öffentlichen Toiletten. Es wird daher grundsätzlich empfohlen die notwendigen Standards bei Hygiene bei einem Urlaub in Südostasien zu achten.

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Impfungen gegen Hepatitis A

Hepatitis A ist in ganz Asien, Afrika und Südamerika weit verbreitet und erfolgt in der Regel über den direkten Kontakt und durch Schmierinfektionen. Auch die Infektion über verunreinigtes Trinkwasser ist möglich. Es ist eine Lebererkrankung, die jedoch im Gegensatz zu Hepatitis B oder C vergleichsweise harmlos verläuft und nicht chronisch werden kann. Allerdings dauert es möglicherweise Monate, bis sie vollständig abgeheilt ist. Eine Schutzimpfung ist daher für Südostasien-Reisen und somit auch Kambodscha grundsätzlich sinnvoll. Auch für Hepatitis A-Impfungen gilt wie für Tetanus und Diphtherie, dass alle zehn Jahre eine Auffrischungsimpfung erfolgen sollte.

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