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Bestimmungen für die Einreise nach Kambodscha

Die Einreise nach Kambodscha verläuft in der Regel problemlos – als erstes Land der Region hatte Kambodscha bereits vor einigen Jahren e-Visas eingeführt, mit denen sich das notwendige Visum problemlos zuhause im Internet bestellen ließ. Bei der Einreise muss dann nur noch der Ausdruck und der Reisepass vorgelegt werden.

Die Einreise nach Kambodscha kann einfach sein

Neben dem e-Visum ist mittlerweile auch an bestimmten Grenzübergängen und an den beiden Flughäfen ein „Visa on Arrival“ erhältlich. Dazu muss ein Passbild mitgebracht werden und 20 US-Dollar in bar.

Allerdings gibt es immer Berichte über Betrugsversuche an der  Landgrenze Kambodschas zu Thailand (Poipet und Cham Yeam), bei denen die Grenzer von einreisenden Touristen Beträge von bis zu 1.100 Baht verlangen – dies sind etwa 35 US-Dollar im Vergleich zu den offiziellen 20 US-Dollar. Ähnliche Fälle wurden auch schon von den Grenzen zu Laos und Vietnam gemeldet.  Wer nicht über die internationalen Flughäfen einreist (von denen es derartige Geschichten nicht gibt), sollte also lieber vorab das e-Visum beantragen.

Für die Einreise benötigen ausländische Staatsbürger einen Reisepass, der ab dem Tag der Einreise noch mindestens sechs Monate lang gültig ist. Kinder benötigen einen eigenen Reisepass – der Eintrag im Reisepass eines Elternteils ist nicht mehr gültig.

Tourist Visa vs. Business Visa

Die meisten Menschen entscheiden sich natürlich für das Touristenvisum, das 20 US-Dollar kostet. Dieses ist für 30 Tage gültig und kann nur einmal um weitere 30 Tage verlängert werden. Wer aus irgendeinem Grund einen längeren Aufenthalt in Kambodscha plant, sollte sich daher für ein Geschäftsvisum entscheiden. Dieses kostet lediglich 5 US-Dollar mehr, kann jedoch unbeschränkt oft verlängert werden und ermöglicht auch die mehrmalige Einreise nach Kambodscha.

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Vorsicht: Scams in Poipet

Der Grenzübergang Poipet zwischen Thailand und Kambodscha ist ein El Dorado für Kleinkriminelle. Neben den offiziellen Grenzern, die überhöhte Gebühren für echte Visa nehmen, gibt es  obendrein noch etliche Scammer, die kurz vor der Grenze kambodschanische Visa gegen hohe Gebühren anbieten. Diese sind im schlimmsten Fall ganz einfach gefälscht. Selbst wenn es sich um echte Visa handelt, sind die Gebühren immer noch viel zu hoch.

Weitere bekannte Scams sind die „Quarantänekarten“ für 20 Baht, ohne die angeblich keine Einreise möglich sind und die völlig überhöhten Tuk-Tuk-Preise für die Fahrt zur Bushaltestelle. An der Landgrenze sollte zudem kein Geld getauscht werden:  In Kambodscha sind die einheimischen Riel ohnehin nicht wirklich notwendig, da überall mit US-Dollar bezahlt werden kann.

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