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Backpacker-Urlaub in Kambodscha

Dank der niedrigen Preise ist Kambodscha ein Mekka für Backpacking-Urlaub in Südostasien. Viele Backpacker durchqueren das Land nur zwischen Saigon und Bangkok für kurze Stopps in Phnom Penh und Siem Reap, doch Kambodscha hat noch eine ganze Menge mehr zu bieten und ist – jenseits von Angkor Wat – bis heute weit weniger überlaufen als die beiden Nachbarländer.

Die Backpacker-Infrastruktur

Verglichen mit den Nachbarländern ist Kambodscha relativ klein und kompakt – die meisten Sehenswürdigkeiten sind um den Tonle Sap-See herum verstreut und mit Bussen gut zu erreichen. Das gleiche gilt für Sihanoukville mit seinen herrlichen Stränden am Golf von Thailand und den vorgelagerten Inseln. Allmählich wird auch der Osten des Landes touristisch vor allem von der Backpacking-Szene mehr und mehr entdeckt, wo mehrtägige Flusskreuzfahrten auf dem Mekong, einfache Fähren oder Busse auf der Route 7 zwischen den Orten verkehren (und zum Grenzübergang mit Laos führen).

Backpacker Urlaub in Kambodscha kann man sehr gut machen

Backpacker Urlaub in Kambodscha kann man sehr gut machen

Backpacking Preise

Auch die Preise liegen in Kambodscha (mit der großen Ausnahme Siem Reap/Angkor Wat) unter denen der Nachbarländer.  Es soll tatsächlich Backpacker geben, die regelmäßig nur einen einzigen US-Dollar für eine Übernachtung im Schlafsaal zahlen – das sind die Härtesten. Die meisten nutzen die günstigen Preise jedoch um sich für unter 10 US-Dollar pro Nacht ein Einzelzimmer mit Bad und ggfs. Klimaanlage zu gönnen – oder einen eigenen Bungalow am Strand.

Ausgesprochen günstig sind auch einfache Mahlzeiten in Garküchen und (für einige Backpacking-Urlauber scheint dies eine ausgesprochen große Rolle zu spielen) alkoholische Getränke. Neben dem berühmten halben Liter Bier für 50 Cent sind auch harte Alkoholika für 1 bis 2 Dollar leicht zu finden – Eimerweise.

Die Menschen in Kambodscha

Wer den Khmer mit einigem Respekt begegnet, wird von ihnen mit größter Herzlichkeit und Gastfreundschaft empfangen. Dies spiegelt sich auch in der großen Hilfsbereitschaft der Menschen wider und in einer natürlicheren Freundlichkeit als z.B. in Thailand oder Vietnam, wo Touristen nur allzu oft als „wandelnde Geldautomaten“ betrachtet werden. Wer als Backpacker gerne Kontakt zu Einheimischen sucht und das „normale Leben“ jenseits der Touristenorte kennenlernen will, ist in Kambodscha daher genau richtig.

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Aktivitäten im Urlaub

Kambodscha hat dem Besucher eigentlich alles zu bieten – einzigartige Sehenswürdigkeiten wie Angkor Wat und die charmante koloniale Architektur von Phnom Penh, herrliche Natur für Trekking- und Rad-Touren, Bootsfahrten und Klettertouren und wunderschöne Strände, die bei weitem noch nicht so überlaufen und touristisch sind wie in Thailand. In der Nebensaison ist es für einen Backpacker durchaus möglich, einen Monat in einem Bungalow auf einer kleinen Insel für erstaunlich wenig Geld zu verbringen – weniger als manche für eine Nacht in einem der 5-Sterne Hotels von Siem Reap hinblättern.

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