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Kambodscha im April

Im April ist die größte Hitze in Kambodscha erreicht und die Temperatur liegt tagsüber konstant bei über 30°C. Nicht nur die Hitze und die steigende Luftfeuchtigkeit belasten den Körper nun stark, sondern auch die Rauchschwaden, die um diese Zeit über das ganze Land ziehen: Es ist die Zeit des „Slash and Burn“, wenn große Flächen Land vor der Regenzeit gerodet werden, um Reis anzubauen.

Besichtigungstouren in Angkor Wat und Phnom Penh sind jetzt nur noch den ganz Harten zu empfehlen, denen die hohen Temperaturen nichts ausmachen. Allerdings sollten auch sie in den heißen Mittagsstunden einen kühlen, schattigen Ort für eine Siesta aufsuchen, wenn die Temperaturen bis zu 40°C erreichen können. Gerade in Angkor Wat sollte nicht vergessen werden, dass das ständige Auf- und Absteigen über viele Treppenstufen an den Tempeln sehr anstrengend ist.

An den Stränden von Kambodscha ist es dagegen noch ganz gut auszuhalten. Schnorchler und Taucher freuen sich über das warme Wasser im Golf von Thailand, das jetzt eher an eine Badewanne als an einen Ozean erinnert.

Ein Vorteil: Im April sind die Hotelpreise in Siem Reap niedrig – und Besucher können das kambodschanische Neujahrsfest mitfeiern.

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Events in Kambodscha im April

Chaul Chhnam Thmey / Khmer Neujahr (13. – 15.April)

Der wichtigste Feiertag in Kambodscha ist das Khmer-Neujahr im April, das jedoch nicht so ausgelassen gefeiert wird wie „Songkran“ im benachbarten Thailand. Der Termin im April orientiert sich am asiatischen Sonnenkalender und stellt zugleich das Ende der Erntezeit kurz vor dem Einsetzen des Monsuns dar. Anders als das chinesische Neujahrsfest handelt es sich jedoch nicht um einen beweglichen Feiertag.

Am ersten Tag (Maha Songkran) besuchen Kambodschaner in Festtagskleidung ihren Tempel, um Buddha für seine Lehre zu danken. Am zweiten Tag (Virak Wanabat) wird der Vorfahren im Tempel gedacht und in der eigenen Gemeinde etwas Gutes getan, gewöhnlich in Form von Spenden an Bedürftige. Am dritten Tag (Virak loeurng Sak) werden Buddha-Statuen in parfümiertem Wasser gebadet und gereinigt. Dies spiegelt die große Bedeutung des Wassers für das Leben wider und soll Glück und Wohlstand bringen. Vielfach werden auch die Großeltern gebadet – damit erhoffen sich ihre Kinder und Enkel gute Ratschläge für ihr weiteres Leben von den weisen Alten.

Ein wichtiger Bestandteil der Neujahrszeremonie sind spezielle Reiskuchen, „Kralan“ genannt und spezielle Spiele, die Kinder und Jugendliche mit großer Hingabe auf vielen Straße in ganz Kambodscha spielen. Touristen werden gerne miteinbezogen und bekommen anschließend auch Kralan zu essen.

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