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Angkor Wat mit dem Fahrrad

Das Fahrrad stellt mit Sicherheit die flexibelste Variante für die Erkundung von Angkor Wat dar. Der Nachteil ist allerdings, dass man gerade im Vergleich zu motorisierten Fortbewegungsmitteln nur relativ geringe Distanzen zurücklegen kann. Entscheidet man sich dafür, ein Fahrrad auszuleihen, so sollte man unbedingt darauf achten, ausreichend Sonnenschutzmittel und Trinkwasser mitzunehmen. Zusätzlich sollte man Wert darauf legen, dass man ein entsprechendes Schloss zur Verfügung gestellt bekommt, damit man nach erfolgter Besichtigung eines Tempels nachher nicht zu Fuß nach Siem Reap gehen muss, weil das Fahrrad plötzlich Beine bekommen hat.

Wenn man den Besuch von Angkor Wat mit einem kleinen Sportprogramm verbinden möchte, kann man sich in Siem Reap ein Fahrrad mieten und das Areal von Angkor per Fahrrad erkunden. Die Straßen zwischen den Tempelanlagen sind flach und erfordern keine sonderliche Anstrengung. Was jedoch eine gute Fitness erfordert, sind die Distanzen zwischen den Tempeln und die schweißtreibenden Temperaturen. Allein von Siem Reap nach Angkor Wat sind es acht Kilometer, dann weitere acht Kilometer für die kleine Tour der wichtigsten Tempel und schließlich acht Kilometer zurück nach Siem Reap.

Mit dem Fahrrad durch Angkor Wat

Mit dem Fahrrad durch Angkor Wat

Da Angkor sehr gut ausgeschildert ist, sollte es kein Problem sein, den Weg mit dem Fahrrad oder Mountainbike auf eigene Faust zu finden. Auch innerhalb des Tempelkomplexes sind die einzelnen Tempel gut ausgeschildert, so dass man sein Ziel in der Regel nicht verfehlen kann.

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Bevor Sie sich ein Fahrrad ausleihen, sollten Sie folgende Empfehlungen berücksichtigen:

1. Wählen Sie Ihr Fahrrad mit Bedacht aus

Bei der Auswahl des Fahrrads sollten Sie vor allem darauf achten, dass dieses über mehrere Gänge verfügt und möglichst einen Korb vorn am Lenker besitzt. Der Korb nimmt die schwere Last an Erfrischungsgetränken für den Tag etc. von Ihren Schultern. Mehrere Gänge ermöglichen es Ihnen, nach Ihrem ganz individuellen Tempo und Energielevel zu fahren.

2. Legen Sie sich bereits vorher eine Route zurecht

Das Tempelareal von Angkor Wat ist gigantisch. Daher sollten Sie sich bereits im Vorhinein erkundigen, welche Tempel man unbedingt gesehen haben sollte bzw. welche Route am sinnigsten ist, um die gewünschten Ziele anzufahren. Beachten Sie dabei, dass zwischen den einzelnen Tempeln große Distanzen liegen und Sie für die entfernteren Ziele wesentlich mehr Zeit benötigen.

3. Bringen Sie Ersatzkleidung mit

Dass man beim Fahrradfahren schwitzt, ist allseits bekannt. Die kambodschanische Sonne, die hohe Luftfeuchtigkeit und die weiten Distanzen bewirken das Übrige. Daher sollten Sie unbedingt ein zweites Paar Kleidung mitbringen, das Sie gegen die – vermutlich komplett durchgeschwitzte – Kleidung bei Gelegenheit austauschen können. Auf dem kompletten Areal von Angkor befinden sich eine Vielzahl von Toiletten, so dass Sie sich dort in Ruhe umziehen können.

4. Nehmen Sie genug Wasser mit!

Bei dem durch das Schwitzen verursachten Wasserverlust sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie zu jeder Zeit genügend Wasser mit sich führen. Selbstverständlich verkaufen auch „fliegende Händler“ in Angkor Wasser, doch sollten Sie einen gewissen Grundstock an Wasser mitnehmen. Des Weiteren gilt zu bedenken, dass die in Angkor angebotenen Waren in der Regel teurer sind als in Siem Reap.

Wenn Sie sich Angkor Wat zum ersten Mal anschauen und sich nicht zwischen Fahrrad und Tuk Tuk entscheiden können, ist es empfehlenswert, den Tempelkomplex zunächst per Tuk Tuk kennen zu lernen. Auf diesem Wege verschaffen Sie sich einen Gesamtüberblick über das Areal, Sie sehen mehr Tempel und können sich auf der Fahrt von einem zum nächsten Tempel entspannen und durch den Fahrtwind etwas Abkühlung genießen.

Gerade, wenn die Beine bereits vom langen Fahrradfahren brennen, wird man weniger motiviert sein, die steilen Treppen zu den Tempeln hinaufzusteigen. Auch wird man – im Hinblick darauf, dass man noch einen langen Weg vor sich hat – langsam aber sicher die Tempel links liegen lassen und sich mehr darauf fokussieren, den Tag gut hinter sich zu bringen. Das sollte sicherlich nicht Sinn und Zweck sein. Daher wird angeraten, Angkor nur dann mit dem Fahrrad zu besichtigen, wenn man über einen guten Fitnesszustand verfügt und das Tempelareal bereits per Tuk Tuk besucht hat.

Mehr Informationen zu Fortbewegungsalternativen in Angkor Wat finden Sie hier.

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